Mittwoch, 19. September 2012

therapie

ich habe den schritt getan, in ein paar tagen beginnt meine therapie. ich habe große angst, musste mir aber eingestehen, dass es so nicht weiter geht. ich stehe in einer sackgasse, ich bin zu schwach alleine umzukehren, zurück zu der kreuzung um die richtige abweigung zu wählen. ich weiß noch nicht wie ich mit damit fühle, einerseits, tut es gut zu wissen alles nicht mehr allein tragen zu müssen aber andererseits möchte ich niemanen so nah an mich heranlassen. erst recht nicht, wenn man in seinem umfeld sieht, dass es auch mit hilfe nicht einfach ist zu leben. k. ist im krankenhaus. ich war nicht da. ich werde auch nicht hingehen. er hat sich zu tief geschnitten. pulsschlagader. sein kleiner bruder hat ihn umfallen hören als er das bewusstsein verlor, sein kleiner bruder musste sich kümmern. als k. mich anrief meinte er es sei ein versehen gewesen, dass er sich nicht umbringen wollte, das es ihm leid täte aber wir wissen beide das es nicht der wahrheit entspricht. er kennt die grenzen zu genau, er ist zu klug, zu gut informiert alsdass ihm sowas ausversehen passieren könnte. ich bin enttäuscht. aber genau so, wie ich von ihm enttäuscht bin, bin ich es auch von mir. ich habe es nicht alleine geschafft, ich musste hilfe holen um mit mir selber zurecht zu kommen. ich habe es nicht alleine geschafft.

Kommentare:

  1. das ist kein zeichen von schwäche, dass du dir hilfe geholt hast. ich finde es zeigt stärke, dass du dir dein problem eingestanden hast. ich wünsche dir und ihm das beste und wünsche mir, dass es euch bald wieder etwas besser geht:)

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  2. ich finde gut
    das du den schritt gewagt hast.
    vielleicht schaffst du den absprung
    der sich 'leben' nennt.
    ich glaube an dich
    halt dein ziel
    klar vor augen
    du wirst es erreichen
    ganz sicher.

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