Mittwoch, 13. Februar 2013

vorhang auf

"[...]wie geht es dir meine liebe? tut mir leid, dass ich mich so selten melde, ich weiß du könntest mich bestimmt gerade gut gebrauchen aber ich habe momentan einfach soviel zu tun[...]"
gelöscht.
ich muss schlucken, ich kann es einfach nicht leiden, dieses geheuchele. egal wo ich hinschaue, egal mit wem ich mich treffe oder mit wem ich anderweitig kontakt habe, langsam habe ich es verstanden - sie spielen sich selber in dem drama das den namen leben trägt und sobald ihr theaterstück auf das, eines anderen trifft, wo dieser andere die hauptrolle spielt, ändern sie ihren part ab. angefangen bei der wortwahl, bis hin zur intention ihrer person. aus himmelhoch jauchzend wird innerhalb von sekunden zu tode betrübt, aus einem egoistischen menschen wird ehe man mit der wimper zucken kann verwandelt sich dieser in eine unfassbar selbstlose person. ich verstehe das nicht. warum eine rolle spielen, wenn man auch sein kann wie man möchte? warum presst man sich selbst in eine unnatürliche form, wenn man sich genau so gut aus allen charaktereigenschaften die man hat, eine eigene figur entwickeln kann?

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