Montag, 17. Dezember 2012

"nun, wie stellen sie das vor? vielleicht ist es an der zeit für sie sich mal mit ihren ängsten, wünschen und träumen zu beschäftigen. ich würde sie bitten bis zum nächsten mal aufzuschreiben, was ihnen angst macht, wovon sie träumen und was sie sich wünschen, sie können das als eine art vorhaben für das neue jahr sehen."

und im augenblick sitze ich hier vor meinem leeren blatt, die aufgabe klang leichter als sie ist.
Ich verstehe mich doch momentan selbst nicht mehr, wie soll ich dann jemandem anders die möglichkeit geben meine kopfwelt nachzuvollziehen.
die menschen erwarten von mir das ich krank bin weil es auf dem papier steht, es wird erwartet das ich nichts esse, immerhin habe ich ja eine essstörung, es wird erwartet das ich schlecht gelaunt bin, immerhin habe ich ja depressionen. ich bin nicht mehr als eine hässliche krankheit. niemand sieht mich mehr als mensch, ich bin diese ekelerregende krankheit, die egal wohin sie geht schatten, mitleid und traurigkeit auslöst. ist dieses leben noch lebenswert?
ich bin es leid, manchmal wäre ich glücklicher, würde mir nicht permanent das gefühl übermittelt werden, dass es nichts beachtenswertes mehr an mir gäbe außer meine Probleme mit mir selber.

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