Montag, 16. September 2013

monster

ich wünschte ich könnte etwas schönes, positives schreiben, aber das kann ich nicht. leider gar nicht. ich atme noch, ich bin noch, aber dieses ich ist irgendwie nicht wirklich ich. es fühlt sich an als würde ich mein eigenes leben träumen und soviel steht fest, wenn es ein traum wäre, wäre es ein alptraum. die monster in meinem kopf denken gar nicht daran mich in ruhe zu lassen und mittlerweile, beginne ich ihre anwesenheit zu genießen, aus dem einfachen grund, dass sie sonst jeden in die flucht gejagt haben. ich bin allein. ich, die mit den terminplanern voller namen, immer eine verabredung oder zwei oder drei, ich bin einsam. nun sind alle weg. tagein tagaus warte ich, ich warte das irgendwer vorbei kommt und sich neben mich legt, einfach nur atmet und da ist aber es kommt niemand. und es wird auch niemand kommen. denn ich bin teil der monster geworden, und niemand, wirklich niemand, will ein monster um sich herum haben.

http://www.youtube.com/watch?v=JvTVuMzQXTM

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