ich wünschte ich könnte etwas schönes, positives schreiben, aber das kann ich nicht. leider gar nicht. ich atme noch, ich bin noch, aber dieses ich ist irgendwie nicht wirklich ich. es fühlt sich an als würde ich mein eigenes leben träumen und soviel steht fest, wenn es ein traum wäre, wäre es ein alptraum. die monster in meinem kopf denken gar nicht daran mich in ruhe zu lassen und mittlerweile, beginne ich ihre anwesenheit zu genießen, aus dem einfachen grund, dass sie sonst jeden in die flucht gejagt haben. ich bin allein. ich, die mit den terminplanern voller namen, immer eine verabredung oder zwei oder drei, ich bin einsam. nun sind alle weg. tagein tagaus warte ich, ich warte das irgendwer vorbei kommt und sich neben mich legt, einfach nur atmet und da ist aber es kommt niemand. und es wird auch niemand kommen. denn ich bin teil der monster geworden, und niemand, wirklich niemand, will ein monster um sich herum haben.
http://www.youtube.com/watch?v=JvTVuMzQXTM
Montag, 16. September 2013
Freitag, 30. August 2013
liebe anorexie
meine liebe ich denke es ist an der zeit getrennte wege zu gehen. wir haben viel füreinander getan und es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, dass ich deine anwesenheit nicht genossen habe, denn du hast mir auch viel gegeben, doch ich glaube es ist der punkt erreicht, wo ich durch unsere verbindung immer mehr aufgeben muss und das mag ich nicht mehr. ich will nicht alles für dich aufgeben. klar, du bist mir sehr wichtig und wirst mir fehlen aber ich musste feststellen das ich so nicht weiter komme. ich wünschte es wäre machbar dich bei mir zu behalten und trotzdem nicht alles andere aufzugeben aber irgendwie scheint das ja nicht möglich zu sein. es fällt mir mehr als schwer deine hand loszulassen, ich fühle mich oft einsam, auch unter leuten, und will nach dir rufen, mich in deine arme werfen aber ich wüsste das du mich dann nicht wieder loslassen würdest. also mach es gut, ich hoffe du vergisst mich nicht, aber hör auf es zu versuchen dich wieder in mein leben zu drängen. adieu.
Dienstag, 27. August 2013
luisluisluis
"Komm Elsa, schnell" wir laufen durch die schillernde Nacht, ich taumele, freue mich aufs tanzen. Heute ist luisunddenganzenstressvergessentag. Lene hat ihren teuren Wein geopfert, wir saßen bei ihr, haben das Feuerwerk angeguckt und Männer verflucht, dann sind wir zu einer wg Party und nun laufen wir zum Club. Heute geht es mir recht gut. ich habe etwas zu wenig gegessen, aber immerhin etwas herunter bekommen. ich hoffe weder luis noch jonah im club zu treffen als wir die gasse hinunter laufen. je näher wir kommen desto schneller werden wir, man kann den bass schon spüren, meine füße sind aufgeregt und wollen die ganze nacht herumzappeln. wir treffen ein paar freunde, rauchen noch einen trinken noch ein bier und lassen uns vom club verschlucken. ich stehe auf der tanzfläche, schließe die augen und fliege. ich fühle mich als würde ich meinen verhassten körper verlassen und er würde weitertanzen, während ich neben ihm schwebe. ich öffne meine augen nach einer halben ewigkeit wieder, lene tanzt neben mir und beugt sich zu mir rüber. "So ein idiot" brüllt sie. ich verstehe nicht was sie mir damit sagen will und lasse meinen blick über die tanzende masse schweifen. "wirklich elsa lass dich nicht ärgern" fügt sie hinzu. nun habe ich komplett den faden verloren. ich dachte es ginge vielleicht um ihren ex freund oder dem kerl mit dem sie ab und an was hat. ich gucke sie fragend an und sehe im selben moment was sie meint. da steht er, einfach so und guckt mich an. er ist alleine da und tanzt nicht, er steht einfach nur da und guckt mich an. nach ein paar unangenehmen momenten in denen wir uns anschauen beschließt mein betrunkenes ich zu ihm rüber zu gehen. "lene ich komme gleich wieder, bleibst du hier bei den anderen? wie lange steht er da schon?" ich deute meinen kopf in luis richtung ohne ihn eines blickes zu würdigen. "eine stunde vielleicht. elsa klärt das mal, das ist doch scheisse so." ich bahne mir durch die menschenmassen meinen weg zu ihm. "was soll das luis?" kein hallo, keine anderen netten floskeln, ja, ich wollte einfach mal eiskalt und lässig sein und ehrlich gesagt finde ich auch wirklich, dass es mir gut gelungen ist, meine stimme hat kaum gezittert obwohl ich mit den tränen gekämpft habe konnte ich einen entspannten gesichtsausdruck wahren. "ich hatte gehofft dich hier zu finden, bier?" mit flaschen bewaffnet laufen wir die treppe runter und gehen raus. es wird schon wieder hell. nach allerlei netten smalltalks mit entfernernten freunden und zwei bier später sitzen wir nebeneinander. "du hast mir unendlich gefehlt elsa. ich kann mir kaum vorstellen das es richtig war die sache zwischen uns zu beenden." während du redest guckst du auf den boden, deine stimme ist belegt und deine hände drehen unbeholfen eine zigarette. "ich habe mich von meiner freundin getrennt, ich will dich wirklich sehr. bitte überleg es dir nochmal." fährst du fort. ich bin überfordert. plötzlich ist alles wieder da. die große angst davor alleine gelassen zu werden, die angst verletzt zu werden, das flaue gefühl im magen. "luis mir geht das alles zu schnell, es macht mir angst, du machst mir angst" ich stehe auf und gehe wieder zu meinen freunden aber das tanzen macht mir nicht einmal mehr halb soviel spass wie davor. ich suche meine sachen zusammen und verabschiede mich von denen, die noch übrig geblieben sind. du sitzt noch immer da, alleine, blickst in den himmel. ich zögere einen moment aber gehe dann doch zu dir. "wollen wir noch ein stück zusammen laufen?"
Samstag, 17. August 2013
Vielleicht ist es falsch
Und während du mit mir schläfst und mir leise ins Ohr flüsterst dass du mich gut findest, schreibt deine Freundin dir eine klebrig süße SMS.
"Halt den Mund" brülle ich.
Ich will das alles nicht hören. "Hör auf dich so einzumischen, Hör auf mir zu sagen was ich zu tun oder zu lassen habe. Hör einfach auf Luis." Ich fange an zu schluchzten.
"Elsa, ich bin jetzt hier hergekommen um dich abzuholen aber ich kann das nicht weiter mit angucken. Du bist unglücklich und hast wieder abgenommen, aber du tust nichts dagegen."
Ich will das nicht hören. Erst recht nicht jetzt und warum kommen die blöden Tränen?! Wir stehen vorm Club, ich fühle mich unwohl, will in mein Bett, will aufwachen und feststellen das mein ganzes leben nur ein Traum war, feststellen, dass ich eigentlich jemand anders bin, mit einem normalen Kopf und normalem leben.
Ich würde dir gerne so viel sagen, aber mein Kopf lässt es nicht zu, ich kann keinen vernünftigen satz formen, ich kann nur die kalten Tränen spüren, die mir durch mein Gesicht laufen.
Du legst deinen Arm um mich und wir laufen schweigend quer durch die nächtliche Stadt zu dir.
Wir schlafen miteinander obwohl wir beide wissen, dass das nur zu noch mehr Verwirrung sorgt. Ich habe Bauchschmerzen, Luis ich wünschte es wäre einfacher.
"Halt den Mund" brülle ich.
Ich will das alles nicht hören. "Hör auf dich so einzumischen, Hör auf mir zu sagen was ich zu tun oder zu lassen habe. Hör einfach auf Luis." Ich fange an zu schluchzten.
"Elsa, ich bin jetzt hier hergekommen um dich abzuholen aber ich kann das nicht weiter mit angucken. Du bist unglücklich und hast wieder abgenommen, aber du tust nichts dagegen."
Ich will das nicht hören. Erst recht nicht jetzt und warum kommen die blöden Tränen?! Wir stehen vorm Club, ich fühle mich unwohl, will in mein Bett, will aufwachen und feststellen das mein ganzes leben nur ein Traum war, feststellen, dass ich eigentlich jemand anders bin, mit einem normalen Kopf und normalem leben.
Ich würde dir gerne so viel sagen, aber mein Kopf lässt es nicht zu, ich kann keinen vernünftigen satz formen, ich kann nur die kalten Tränen spüren, die mir durch mein Gesicht laufen.
Du legst deinen Arm um mich und wir laufen schweigend quer durch die nächtliche Stadt zu dir.
Wir schlafen miteinander obwohl wir beide wissen, dass das nur zu noch mehr Verwirrung sorgt. Ich habe Bauchschmerzen, Luis ich wünschte es wäre einfacher.
Dienstag, 13. August 2013
Grins mich an
Ich will dich nicht mehr sehen. Dein schiefes Grinsen macht mich ganz wahnsinnig.
Ich will dich nicht mehr hören. Deine blöde Stimme macht mich ganz wahnsinnig
Ich will dich nicht mehr riechen. Dein komischer Geruch macht mich ganz wahnsinnig.
Ich will dich nicht mehr schmecken. Dein intensiver Geschmack macht mich ganz wahnsinnig.
Aber vor allem will ich dich nicht mehr fühlen. Deine Berührungen auf meiner Haut bringen mich durcheinander.
Ich will dich nicht mehr hören. Deine blöde Stimme macht mich ganz wahnsinnig
Ich will dich nicht mehr riechen. Dein komischer Geruch macht mich ganz wahnsinnig.
Ich will dich nicht mehr schmecken. Dein intensiver Geschmack macht mich ganz wahnsinnig.
Aber vor allem will ich dich nicht mehr fühlen. Deine Berührungen auf meiner Haut bringen mich durcheinander.
Dienstag, 30. Juli 2013
schwere beine
die luft schmeckt nach sommer, ich habe das erste mal seit jahren keinen pulli, keine strickjacke an. meine nackten schultern sind schon etwas braun geworden. es wird langsam dunkel, in meiner tasche klimpern die bierflasche gegeneinander aber ich kann es nicht hören, ich möchte tanzen, die musik in meinen ohren euphorisiert mich. die straßen sind voller menschen, früher hätte ich es gehasst, heute kann ich das lächeln auf ihren gesichtern sehen, ich winke bekannten zu, eigentlich könnte ich auch kurz hinüber gehen aber ich mag nicht, will zu meiner besten freundin, will den wein und das bier aufmachen und später tanzen gehen. wir sitzen in einer netten in ihrem zimmer, kiffen, lachen, trinken wein. die musik bahnt sich ihren weg durch die straßen. dieser abend gehört nur uns, nur mir und mein herz hüpft als es die freiheit spürt.
Doch irgendetwas fehlt. der hunger in meinem bauch, die betrunkenheit vor liebe, das gefühl ein zuhause zu haben.
so gebe ich mich dem alkohol hin, lasse ihn die sehnsucht wegspülen, als ich am nächsten morgen in luis armen aufwache kommt sie wieder und hängt sich an meine ohnehin schon schweren beine.
Doch irgendetwas fehlt. der hunger in meinem bauch, die betrunkenheit vor liebe, das gefühl ein zuhause zu haben.
so gebe ich mich dem alkohol hin, lasse ihn die sehnsucht wegspülen, als ich am nächsten morgen in luis armen aufwache kommt sie wieder und hängt sich an meine ohnehin schon schweren beine.
Montag, 29. Juli 2013
hallo leben
und auf einmal wird man ein paar kilo schwerer wieder zurück in die realität geworfen. alles ist anders und doch wie zuvor, ich schwimme um nicht zu ertrinken. irgendwie liebe ich das leben und verachten tu ichs auch. wir sind alle lebendig, wir sind alle auf der suche nach glück. doch was richtig ist kann mit niemand sagen, alles scheint falsch zu sein. hallo leben, da bin ich wieder, du hast mir gefehlt und gleichzeitig habe ich mich gefreut dich endlich loszusein, hier bin ich jetzt wieder also lass uns das beste draus machen.
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